Niemand wird dir vergeben

Langsam humpelte er die nasse, schmale Asphaltstraße entlang, während ihm Blut von den Händen tropfte. Heftiger Regen durchnässte seine weiße Unterhose, mehr trug er nicht am Körper. Er konnte sich nicht erinnern, was passiert war oder was er genau in dieser Gegend suchte. Seine Kräfte verließen ihn, er stürzte zu Boden und verlor das Bewusstsein.

James Hardin, seit dem Tod seiner Tochter und dem anschließenden Selbstmord seiner Frau immer häufiger an Panikattacken leidend und deshalb von seinem Polizeidienst suspendiert, erhält einen neuen Auftrag: In Earst Village, einem kleinen Dorf in Wales, wurde ein Mann mit Gedächtnisverlust verletzt aufgefunden und dessen Identität soll er feststellen. Unsicher, ob er dieser Aufgabe gewachsen ist, fügt sich Hardin den Anweisungen seines Vorgesetzten Chief Inspector Donald Broke und übernimmt den Fall.

In Earst Village angekommen, wird ihm sofort klar, dass hier nichts normal ist. Abseits jeglicher Zivilisation gelegen, gestalten sich die Ermittlungen in dem mittelalterlich anmutenden Dorf äußerst schwierig. Die Dorfbewohner schweigen. Und als ein ranghohes Mitglied dieser Gemeinschaft ermordet und der Fremde ohne Gedächtnis für schuldig erklärt wird, scheint alles aus dem Ruder zu laufen. Es entspinnt sich ein brisantes Spiel um Macht, Kontrolle und Selbstjustiz, an dessen Ende wohl »NIEMAND« Vergebung finden wird …

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